Rehabilitation in Davos (HGK)

Klinik für Dermatologie / Allergologie an der Hochgebirgsklinik Davos Drucken E-Mail

 

beratender Ärztlicher Direktor
Abteilung für
Dermatologie und Allergologie
Hochgebirgsklinik Davos

Direktor der
Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Allergologie
am Biederstein
Technische Universität München

Univ. Professor Dr. med.
Dr. phil. Johannes Ring

Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring

Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring
Curriculum vitae
1964-1970 Studium der Humanmedizin an der Ludwig- Maximilians- Universität (LMU) in München, Famulaturen in München, Duluth (Minnesota) und Tokio
1970 Promotion zum Dr. med. (Thema: Antilymphozytenglobulin, bei Prof. Dr. Dr. h. c. W. Brendel, Institut für Chirurgische Forschung)
1970-1971 Medizinalassistent in Eggenfelden (Niederbayern), Approbation als Arzt
1971-1972 Beginn der Weiterbildung in Dermatologie an der Dermatologischen Klinik der LMU München (Prof. Dr. Dr. h. c. Otto Braun-Falco)
1972-1977 Experimentelle Immunologie am Institut für Chirurgische Forschung der LMU München (Prof. Dr. Walter Brendel) und im SFB 37 ("Transplantationsimmunologie")
1976 Habilitation für Immunologie (Thema: Anaphylaktoide Reaktionen)
1977-1978 Forschungsaufenthalt an der Division of Allergy and Clinical Immunology (Prof. E. Tan, Prof. J. Vaughan) der Scripps Clinic and Research Foundation, La Jolla, California, USA
1979 Promotion zum Dr. phil. (Bayerische Geschichte bei Prof. K. Bosl)
1978-1990 Tätigkeit an der Dermatologischen Klinik der LMU München, seit 1983 als Oberarzt und außerplanmäßiger Professor
1981-1983 Hautarzt, Allergologe, Oberarzt, außerplanmäßiger Professor
1985 Ernennung zum Universitäts-Professor (C3)
1984-1990 Vorstandsmitglied der "European Society of Dermatological Research" (ESDR, 1989-1990 Präsident)
seit 1987 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) (1993 bis März 2002 Präsident, seit März 2002 Vizepräsident)
seit 1988 Vorstandsmitglied International Association of Allergology and Clinical Immunology (IAACI) World Allergy Organisation (WAO) (seit 1994 Vizepräsident)
seit 1988 Council member des Collegium Internationale Allergologicum (CIA) (1994 Secretary, seit 2002 President) 1990-1995 Direktor der Universitäts-Hautklinik und Allergie-Abteilung am Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Nachfolge von Prof. Th. Nasemann und Prof. K. H. Schulz)
seit 1995 Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München (Nachfolge von Prof. S. Borelli)
seit 1998 Vorstandsmitglied der European Academy of Dermatology and Venerology (EADV) (Congress President 2001, 2002-2004 President-elect, seit 2004 President)
seit 1999 Vorstandsmitglied Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
seit 2005 beratender Ärztlicher Direktor der Abteilung für Dermatologie und Allergologie, Hochgebirgsklinik Davos

Dieses Aufgabengebiet wird durch den Co-Chefarzt, Herr Dr. Matthias Möhrenschlager, der über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung ambulanter und stationärer Patienten sowohl in der dermatologischen Akut- als auch in der Rehabilitationsmedizin verfügt, bewältigt.

  • Oktober 1983 bis Juli 1985: Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
  • Oktober 1985 bis Juli 1987: Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Abschluss: Ärztliche Vorprüfung.
  • Oktober 1987 bis Juli 1991: Studium der Humanmedizin an der Technischen Universität in München. Abschluss: Ärztliche Prüfung.
  • April 1992 bis September 1995: Tätigkeit als Arzt im Praktikum, später Assistenzarzt am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
  • Seit November 1995: Assistenzarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie "Am Biederstein" der Technischen Universität in München.
  • Juni 1992: Promotion an der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Klinikums Rechts der Isar der Technischen Universität München (Direktor: Univ.-Prof. Dr. B. Conrad). Titel der Promotionsschrift: Organum vasculosum laminae terminalis - eine kritische Literaturübersicht.
  • Februar 2001: Anerkennung zur Führung der Facharztbezeichnung "Hautarzt" durch die Bayerische Landesärztekammer.
  • Ab 1996: Prüfarzt bei der multizentrischen internationalen Studie zur Risikoabschätzung von Innenraumluft- und Außenluftverunreinigungen für Allergie- und Ekzem (Neurodermitis)-Morbidität (MIRIAM) sowie deren Nachfolgestudien.
  • 2003-2005: Prüfarzt bei der Krankheitskostenstudie bei Patienten mit atopischem Ekzem in Deutschland.
  • 2007-2008: Prüfarzt bei der Accept Studie (Desloratadin bei Rhinoconjunctivitis allergica saisonalis) und Accent Studie (Desloratadin bei Urticaria)


Dermatologische Behandlung an der Hochgebigsklinik Davos (376KB) zum Download.

Dermatologische Einweisungsindikationen
Das dermatologische Leistungsangebot im Einzelnen
Spezifische medizinisch-apparative Ausstattung

Dr. med C. Steiner

Bedingt durch das vielfach beschriebene und innerhalb der Grenzen Deutschlands nicht gegebene Hochgebirgsreizklima von Davos lassen sich hier seit vielen Jahrzehnten Erkrankungen der Haut und Allergien äusserst erfolgreich behandeln, oftmals als letzte Möglichkeit, eingefahrene Krankheitskreisläufe zu durchbrechen. Insbesondere bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen ist nach entsprechendem stationärem Aufenthalt eine langanhaltende Beschwerdefreiheit, eine Reduktion der Rezidiv-Rate und ebenso eine Reduktion der Stärke und Dauer eventueller neuer Entzündungsschübe festzustellen.

Dies ist besonders wichtig für Patienten, bei denen trotz Ausschöpfung aller am Wohnort gegebenen Behandlungsmöglichkeiten die Anwendung von Cortison nicht zu umgehen war und bei denen möglicherweise bereits Nebenwirkungen äusserer oder innerer Cortisontherapie einzutreten drohen; bei diesen Patienten kann in aller Regel das Cortison ausgeschlichen, abgesetzt und durch eine klassische antiekzematöse Therapie ersetzt werden.

Dermatologische Indikationen

  • Neurodermitis constitutionalis atopica/ Atopisches Ekzem
  • Psoriasis vulgaris et arthropathica
  • Parapsoriasis
  • Chronische Kontaktekzeme/ chronische juckende Dermatosen
  • Dermatosen, die bereits längere Zeit mit Kortison behandelt worden sind
  • Erythrodermien
  • Lichen ruber
  • Lichen simplex chronicus
  • Dermatosen mit Bläschenbildung
  • Chronisch rezidivierende habituelle Aphten mit therapieresistentem, jahrenlangen Verlauf
  • Mykosis fungoides/ maligne Lymphome
  • Hauttuberkulose
  • Anschlussheilbehandlung bei malignen Hauttumoren (Malignes Melanom, spinozelluläres Karzinom, Basaliom, u.a.)
  • Vitiligo
  • Akne
  • Chronisch rezidivierende Urticaria
  • Allergiepraevention
  • Kortisonentzug

 

Bei vielen Patienten, insbesondere mit Allergien auf Hausstaubmilben oder andere aerogene Allergene, ermöglicht die Allergenkarenz im Hochgebirge erstmals eine vollständige Abheilung und ein Absetzen der Medikation, so dass eine allergologische Diagnostik (Hauttests, Suchdiät) durchgeführt werden kann. Diese Diagnostik, für die alle modernen Infrastrukturen der Dermatologie und der allgemeinen Medizin zur Verfügung stehen, führt insbesondere in Fällen unklarer Genese zu einer Optimierung der Therapie.

Allergien
Die Betreuung unserer Allergie-Patienten umfasst das gesamte Spektrum der Allergologie:

  • Atopiepatch-, Prick-, Scratch-, Intracutan und Epikutantests;
  • Photopatchtest
  • RAST / EAST-Labor
  • Nasale Provokation
  • Testungen mit nativen Nahrungsmitteln und Tierhaaren
  • Insektengifttestung
  • Medikamententestungen
  • Provokationstestungen
  • Medikamenten-Ausweichtestung
  • Nahrungsmittelprovokationstestungen/Suchdiäten

 

Dermatologische Klinikausstattung

  • Allergie- und Immunlabor
  • Mykologisches und mikrobiologisches Labor
  • Wood-Licht-Diagnostik
  • Hautfunktionsdiagnostik
  • Lichttreppe zur Lichtdiagnostik
  • Auflicht- Dermatoskopie
  • Ganzkörper-Lichtkabine für UV-A oder UV-B Schmalband, UV-A+UV-B
  • Teilkörper-UV-Geräte (UV- A oder UV- B Schmalband, Creme- PUVA, Lichtkamm)
  • Balneophototherapie-Einheiten (Bade PUVA und Sole)
  • Photodynamische Therapie
  • Komplett ausgestatteter dermatologischer OP
In diesen medizinischen Bereichen bietet die Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang
  • Hohe ärztliche Kompetenz
  • Ständige ärztliche Präsenz: Tägliche Visiten, Nachtdienst mit Anwesenheit des diensthabenden Arztes im Haus, Hintergrunddienst der Ober- und Chefärzte, trainierte Notfallregelungen, "Herzalarm".
  • Qualifiziertes Pflegepersonal
  • Intensiv-Ueberwachungseinheiten (IPS)
  • Spezialisierte physikalische Medizin
  • Spezialisierte Radiologie
  • Labor (auf modernstem Ausstattungsstandard, schnelle Resultate, Qualitätssicherung)
  • 24-h-Ueberwachungssysteme (pH-Metrie, EKG, Blutdruck, Oxymetrie, MESAM)
  • Qualifizierte Patientenschulung
  • Rehabilitationspsychologie
  • Krankenhaussozialdienst, Rehabilitations- und Sozialberatung
  • Sporttherapie
  • Balneologie

 

Das therapeutische Konzept der örtlichen Anwendung von wissenschaftlich etablierten Wirkstoffen unter besonderer Berücksichtigung der stadiengerechten galenischen Zubereitungsform ermöglicht in vielen Fällen eine blande und damit nebenwirkungsfreie lokale Therapie. In jedem Fall ist das Ziel, Corticoide nicht einsetzen zu müssen, oder sie bei abhängigen Patienten sogar absetzen zu können.
Es bestehen alle Möglichkeiten der etablierten systemischen dermatologischen Therapie, die Behandlung steht jedoch bei unserem Therapiekonzept nicht im Vordergrund. In den meisten Fällen ermöglicht auch die umfassende medizinische, pflegerische und sozialpädagogische Behandlung, begünstigt durch den umstimmenden Effekt der Hochgebirgs-Reizklimatherapie in 1'600 m Höhe über dem Meer, auf die systemische Gabe von Medikamenten bei der Behandlung der Haut zu verzichten.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 16:43 Uhr )
 
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